KI für Anwälte: Kanzleiwissen in Sekunden, Mandatsgeheimnisse im Haus.
Musterverträge, Klauselkataloge, Schriftsatzvorlagen und das Kanzleihandbuch: In Kanzleien steckt viel Wissen in Dokumenten, die man im Tagesgeschäft lange sucht. RAGSuite beantwortet Fragen daraus mit Quelle und läuft auf Wunsch auf den Servern Ihrer Kanzlei.
Keine Rechtsberatung durch die KI · Antworten aus Ihren Dokumenten · Betrieb im eigenen Netz möglich
„Welche Standardklausel nutzen wir zur Haftungsbegrenzung?“
Klausel
„Welche Vorlage nehmen wir für eine Klageerwiderung im Mietrecht?“
Vorlage
„Wie läuft bei uns die Fristenkontrolle?“
Laut Kanzleihandbuch
Das Wichtigste in Kürze
- Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sind zur Verschwiegenheit verpflichtet (§ 43a Abs. 2 BRAO, § 203 StGB). Dienstleister dürfen nach § 43e BRAO nur unter Bedingungen Zugang zu geschützten Tatsachen erhalten.
- Am einfachsten wird es, wenn die KI im eigenen Netz der Kanzlei läuft: Dann erhält NITSAN als Hersteller keinen Zugang zu Mandatsinformationen.
- Typische Einsatzfälle: Klauselkataloge, Musterverträge, Schriftsatzvorlagen, Kanzleihandbuch und die Einarbeitung neuer Mitarbeitender.
- RAGSuite beantwortet Fragen aus Ihren Dokumenten. Die rechtliche Prüfung und die Verantwortung bleiben bei der Anwältin oder dem Anwalt.
Welche Regeln gelten für KI in der Anwaltskanzlei?
Für Anwältinnen und Anwälte gelten besondere Pflichten, sobald Mandatsinformationen im Spiel sind. Vier davon prägen die Entscheidung für eine KI:
Verschwiegenheit (§ 43a Abs. 2 BRAO, § 203 StGB)
Alles, was Ihnen in Ausübung Ihres Berufs bekannt geworden ist, ist geschützt. Das gilt auch beim Einsatz digitaler Werkzeuge.
Dienstleister (§ 43e BRAO)
Dienstleister dürfen nur Zugang erhalten, soweit es nötig ist. Sie sind sorgfältig auszuwählen und in Textform zur Verschwiegenheit zu verpflichten; im Ausland nur bei vergleichbarem Schutz. Dient die Leistung unmittelbar einem einzelnen Mandat, braucht es die Einwilligung der Mandantin oder des Mandanten.
Datenschutz (DSGVO)
Mandatsdaten sind oft personenbezogen. Rechtsgrundlage, Auftragsverarbeitung und Löschfristen müssen geklärt sein.
Prüfung der Ergebnisse
Die BRAK hat im Dezember 2024 Hinweise zum KI-Einsatz veröffentlicht. Ein Kernpunkt: Ergebnisse einer KI prüft die Anwältin oder der Anwalt selbst.
Dies ist eine allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Klären Sie den Einsatz mit Ihrer Rechtsanwaltskammer oder Ihrer Datenschutzberatung.
KI für Anwälte: Beispiele aus dem Kanzleialltag.
Klauseln und Musterverträge
Die freigegebene Standardklausel oder den passenden Mustervertrag in Sekunden finden, mit Fassung und Quelle.
Schriftsatzvorlagen
Die richtige Vorlage für Klage, Erwiderung oder Abmahnung finden, statt Ordner zu durchsuchen.
Kanzleihandbuch und Abläufe
Fristenkontrolle, Aktenanlage, Abrechnung: Wie es in Ihrer Kanzlei läuft, beantwortet aus Ihren eigenen Regeln.
Einarbeitung
Neue Anwältinnen, Anwälte und Mitarbeitende fragen den Assistenten statt die Kolleginnen und Kollegen.
Betrieb im Netz Ihrer Kanzlei.
RAGSuite läuft auf den Servern Ihrer Kanzlei oder bei einem Hoster Ihrer Wahl. Dokumente, Suchindex und Verläufe bleiben dort. Mit lokalem Sprach- und Embedding-Modell verlässt keine Anfrage Ihr Netz.
Für Inhalte ohne Mandatsbezug, etwa die Kanzlei-Website, können Sie auch die RAGSuite Engine nutzen, betrieben in einem Rechenzentrum in Deutschland. Für Mandatsinformationen empfehlen wir den Betrieb auf Ihren eigenen Servern.
FastAPIPostgreSQLChromaDBOllamaCommunity Edition kostenlos, Enterprise mit Rollen und Audit-Log auf Anfrage.
Lokale KI für Unternehmen →Für Inhalte ohne Mandatsbezug: betrieben in Deutschland, ohne eigene Server.
RAGSuite Engine →Was Sie vor dem Start klären.
Haken Sie ab, was Sie schon geklärt haben. Nichts wird gespeichert.
Fragen zu KI für Anwälte.
Dürfen Anwälte KI nutzen?
Ja, wenn Verschwiegenheit und Datenschutz gewahrt bleiben. Erhält ein externer Dienstleister Zugang zu geschützten Tatsachen, gelten die Bedingungen des § 43e BRAO, etwa die sorgfältige Auswahl und eine Verpflichtung zur Verschwiegenheit in Textform. Läuft die KI im eigenen Netz der Kanzlei, stellt sich diese Frage für RAGSuite selbst nicht. Nutzen Sie ein gehostetes Sprachmodell, ist dessen Anbieter ein Dienstleister im Sinne von § 43e BRAO; mit lokalem Modell bleibt jede Anfrage im Netz. Haben Hoster oder IT-Dienstleister Zugriff auf Ihre Server, gilt § 43e BRAO auch für sie. Dies ist keine Rechtsberatung.
Wofür setzen Kanzleien KI heute ein?
Häufig für internes Wissen: Klauselkataloge, Musterverträge, Schriftsatzvorlagen, das Kanzleihandbuch und die Einarbeitung neuer Mitarbeitender. Diese Einsatzfälle bringen schnell Nutzen, weil die Antworten aus geprüften Kanzleidokumenten kommen, und halten die Fragen zur Verschwiegenheit klein, wenn keine Mandatsakten im Index liegen.
Ersetzt die KI die anwaltliche Prüfung?
Nein. RAGSuite findet die passende Stelle in Ihren Dokumenten und nennt die Quelle. Die rechtliche Prüfung und die Verantwortung bleiben bei der Anwältin oder dem Anwalt. Ergebnisse, die in Schriftsätze oder Mandantenkommunikation einfließen, prüfen Sie selbst.
Können wir die RAGSuite Engine nutzen?
Für Inhalte ohne Mandatsbezug, etwa Ihre Website oder allgemeine Kanzleiinformationen, ja. Die RAGSuite Engine ist in Deutschland gehostet; KI-Verarbeitung in der EU/EFTA (Microsoft Azure). Für Mandatsinformationen empfehlen wir den Betrieb auf Ihren eigenen Servern, damit kein Dienstleister Zugang erhält.
Was kostet KI für eine Kanzlei?
Die Community Edition ist kostenlos; Sie betreiben sie auf eigenen Servern. Enterprise mit Rollen, vollständigem Audit-Log und Support gibt es zu einem festen Preis nach Vereinbarung. Die RAGSuite Engine gibt es ab 39 € im Monat bei jährlicher Zahlung, zzgl. MwSt.
KI für Ihre Kanzlei, ohne dass Mandatsgeheimnisse das Haus verlassen.
Wir zeigen Ihnen RAGSuite mit Dokumenten wie Ihren und gehen die Fragen zur Verschwiegenheit mit Ihnen durch.