KI im Gesundheitswesen: Patientendaten bleiben im Haus.
Pflegestandards, Hygienepläne, QM-Handbuch: In Kliniken und Praxen steckt das Wissen in Dokumenten, die im Alltag schwer zu finden sind. RAGSuite beantwortet Fragen daraus mit Quelle, und läuft auf den Servern Ihrer Klinik, auf Wunsch ohne Internetverbindung.
Kein Medizinprodukt · keine Diagnose · Antworten aus Ihren Dokumenten
„Wer wird bei einem Ausbruch auf Station informiert?“
Sofort Hygienefachpersonal und Stationsleitung. Gemeldet wird mit dem Formular H-07.
„Wann ist das nächste interne Audit in der Notaufnahme?“
Im zweiten Quartal. Die Unterlagen liegen vier Wochen vorher im SharePoint.
„Wie melde ich einen Defekt an einem Medizingerät?“
Gerät außer Betrieb nehmen, dann ein Ticket an die Medizintechnik mit der Inventarnummer.
Das Wichtigste in Kürze
- Gesundheitsdaten sind eine besondere Kategorie nach Art. 9 DSGVO; dazu kommen die Schweigepflicht (§ 203 StGB) und für Cloud-Dienste § 393 SGB V.
- RAGSuite läuft auf den Servern Ihrer Klinik, auf Wunsch air-gapped.
- Typische Einsatzfälle: Pflegestandards, QM-Handbuch, Medizintechnik und Patienteninformation auf der Website.
- RAGSuite ist kein Medizinprodukt und nicht für Diagnose oder Therapie gedacht.
Welche Regeln gelten für KI im Gesundheitswesen?
Für KI im Gesundheitswesen gelten strengere Regeln als in anderen Branchen. Vier davon prägen jede Entscheidung:
Gesundheitsdaten (Art. 9 DSGVO)
Sie gehören zu den besonderen Kategorien und dürfen nur unter engen Voraussetzungen verarbeitet werden. Eine Datenschutz-Folgenabschätzung ist meist nötig.
Schweigepflicht (§ 203 StGB)
Externe Dienstleister dürfen nur als mitwirkende Personen Einblick erhalten und müssen zur Verschwiegenheit verpflichtet sein.
Cloud-Regeln (§ 393 SGB V)
Wer Gesundheits- und Sozialdaten mit einem Cloud-Dienst verarbeitet, braucht unter anderem einen Standort in der EU und ein aktuelles C5-Testat des Dienstes.
EU AI Act
KI, die als Medizinprodukt gilt, ist ein Hochrisiko-System. Ein Wissensassistent für interne Dokumente ist das in der Regel nicht.
RAGSuite ist kein Medizinprodukt und nicht für Diagnose oder Therapieentscheidungen gedacht. Es beantwortet Fragen aus Ihren Dokumenten.
KI im Gesundheitswesen: Beispiele aus Klinik und Praxis.
Pflege und Station
Pflegestandards, Hygienepläne, Dienstanweisungen: die richtige Stelle in Sekunden, auch im Nachtdienst.
Qualitätsmanagement
QM-Handbuch, Verfahrensanweisungen, Audit-Unterlagen: Antworten mit Quelle für Zertifizierung und Begehung.
IT und Medizintechnik
Handbücher, Störungsabläufe, Ansprechpartner: Der Servicedesk wird von Standardfragen entlastet.
Patienteninformation auf der Website
Besuchszeiten, Aufnahme, Ansprechpartner: Antworten aus Ihren öffentlichen Seiten, mit KI-Hinweis.
Website-Chatbot →KI im Krankenhaus: Betrieb im eigenen Netz.
RAGSuite läuft auf den Servern Ihrer Klinik oder im Rechenzentrum Ihres Trägers. Dokumente, Suchindex und Verläufe bleiben dort; mit einem lokalen Sprachmodell verlässt keine Anfrage Ihr Netz, auf Wunsch auch air-gapped. Weil kein externer Cloud-Dienst Ihre Daten verarbeitet, entfallen viele Fragen von Datenschutz und Einkauf.
Für Inhalte ohne Patientenbezug, etwa die öffentliche Website, können Sie auch die RAGSuite Engine nutzen. Für Patientendaten empfehlen wir den Betrieb auf Ihren eigenen Servern.
Was Ihr Datenschutzbeauftragter vor dem Start klärt.
Haken Sie ab, was Sie schon geklärt haben. Nichts wird gespeichert.
Im Gesundheitswesen ist eine falsche Antwort keine Option. Jede Antwort von RAGSuite nennt ihre Quelle: deshalb passt es zu unseren Kunden.
Fragen zu KI im Gesundheitswesen.
Ist KI im Gesundheitswesen mit dem Datenschutz vereinbar?
Ja, wenn Rechtsgrundlage, Schweigepflicht und Datenfluss geklärt sind. Am einfachsten wird es, wenn die KI im eigenen Netz läuft und keine Patientendaten an Dritte gehen. Für Gesundheitsdaten ist meist eine Datenschutz-Folgenabschätzung nötig. Klären Sie den Einsatz mit Ihrem Datenschutzbeauftragten. Dies ist keine Rechtsberatung.
Wofür setzen Krankenhäuser KI heute ein?
Meist für Wissen ohne Patientenbezug: Pflegestandards, Hygienepläne, QM-Handbuch, Medizintechnik und Patienteninformation auf der Website. Beschäftigte finden die richtige Stelle in Sekunden statt in Ordnern. Diese Einsatzfälle bringen schnell Nutzen und halten die Datenschutzfragen klein, weil keine Patientenakten im Index liegen.
Gilt § 393 SGB V auch für selbst betriebene KI?
§ 393 SGB V regelt die Verarbeitung von Gesundheits- und Sozialdaten mit Cloud-Diensten. Läuft RAGSuite auf Ihren eigenen Servern, nutzen Sie dafür keinen Cloud-Dienst eines Dritten. Ob Ihr Rechenzentrum oder das Ihres Trägers als Cloud gilt, prüft Ihr Datenschutzbeauftragter im Einzelfall.
Können wir die RAGSuite Engine nutzen?
Für Inhalte ohne Patientenbezug, etwa die öffentliche Website oder allgemeine Hausinformationen, ja. Für Patientendaten empfehlen wir den Betrieb auf Ihren eigenen Servern, weil dort die Regeln für Cloud-Dienste nach § 393 SGB V nicht greifen. Viele Häuser kombinieren beides: Website-Chatbot in der RAGSuite Engine, internes Wissen im eigenen Netz.
Ist RAGSuite ein Medizinprodukt?
Nein. RAGSuite beantwortet Fragen aus Ihren Dokumenten und ist nicht für Diagnose oder Therapieentscheidungen gedacht. Deshalb gilt es nach dem EU AI Act in der Regel nicht als Hochrisiko-System. Setzen Sie es für medizinische Entscheidungen ein, ändert sich diese Einordnung und es gelten strengere Pflichten.
KI für Ihre Klinik, ohne dass Patientendaten das Haus verlassen.
Wir zeigen Ihnen RAGSuite mit Dokumenten wie Ihren und gehen die Fragen Ihres Datenschutzbeauftragten mit Ihnen durch.