KI im Personalwesen: Antworten für Mitarbeitende, Entscheidungen bei Menschen.
Wie viele Urlaubstage habe ich, wie rechne ich eine Dienstreise ab, was regelt die Betriebsvereinbarung zum mobilen Arbeiten? Solche Fragen landen täglich im HR-Postfach. RAGSuite beantwortet sie aus Ihren Richtlinien, mit Quelle, und läuft auf Wunsch auf Ihren eigenen Servern.
Für Wissensfragen, nicht für Personalentscheidungen · Antworten mit Quelle · Betrieb im eigenen Netz möglich
„Wie viele Urlaubstage kann ich ins nächste Jahr mitnehmen?“
Bis zu
„Bis wann muss ich meine Reisekosten einreichen?“
„An wie vielen Tagen darf ich mobil arbeiten?“
Das Wichtigste in Kürze
- KI im Personalwesen bringt am schnellsten Nutzen bei wiederkehrenden Mitarbeiterfragen: Urlaub, Reisekosten, Arbeitszeit, Betriebsvereinbarungen und Onboarding, beantwortet aus Ihren Richtlinien mit Quelle.
- Die KI-Verordnung führt KI-Systeme für Auswahl, Beförderung, Kündigung, Aufgabenzuweisung nach Verhalten oder persönlichen Merkmalen sowie die Überwachung und Bewertung von Leistung und Verhalten als Hochrisiko-Bereich (Anhang III). Unabhängig davon gilt seit 2. August 2026 Art. 50 der KI-Verordnung: Menschen müssen erkennen können, dass sie mit einer KI sprechen. Diese Pflichten gelten ab 2. Dezember 2027.
- Kann ein System Verhalten oder Leistung von Beschäftigten auswerten, hat der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG). Binden Sie ihn früh ein.
- RAGSuite ist für Wissensfragen gedacht, nicht für Entscheidungen über Menschen. Auf eigenen Servern mit lokalem Sprach- und Embedding-Modell bleiben Fragen und Verläufe im Haus.
Wo KI im Personalwesen hilft.
HR-Teams beantworten viele Fragen immer wieder, obwohl die Antwort längst in einer Richtlinie steht. Hier hilft ein Assistent, der aus genau diesen Dokumenten antwortet:
Mitarbeiterfragen
Urlaub, Arbeitszeit, Reisekosten, Elternzeit-Ablauf: Antworten aus Ihren Richtlinien, rund um die Uhr, mit Quelle.
Onboarding
Neue Mitarbeitende finden Abläufe, Ansprechpersonen und Regeln selbst, statt fünf Kolleginnen zu fragen.
Betriebsvereinbarungen
Was gilt zum mobilen Arbeiten oder zur Gleitzeit? Die Antwort mit Verweis auf den Paragrafen.
HR-Wissen fürs Team
Interne Leitfäden, Prozesse und Vorlagen für das HR-Team selbst, schnell auffindbar.
Künstliche Intelligenz im Personalwesen: was als hochriskant gilt.
Die KI-Verordnung (EU AI Act) nennt den Bereich Beschäftigung ausdrücklich in Anhang III. Ob ein System hochriskant ist, hängt vom Zweck ab, nicht von der Technik.
| Zweck des KI-Systems | In Anhang III Nr. 4 genannt? | Hinweis |
|---|---|---|
| Stellenanzeigen gezielt schalten, Bewerbungen sichten, filtern oder bewerten | Genannt | Auswahl von Personen |
| Entscheidungen über Arbeitsbedingungen, Beförderung oder Kündigung | Genannt | Entscheidung über Arbeitsverhältnisse |
| Aufgaben nach Verhalten oder persönlichen Merkmalen zuweisen | Genannt | Steuerung von Beschäftigten |
| Leistung und Verhalten überwachen oder bewerten | Genannt | Bewertung von Beschäftigten |
| Fragen zu Richtlinien aus Dokumenten beantworten | Nicht ausdrücklich genannt | Prüfen Sie Ihren konkreten Einsatz |
Die Pflichten für Hochrisiko-Systeme nach Anhang III gelten ab 2. Dezember 2027. Ab dann müssen Arbeitgeber die Arbeitnehmervertretung und die betroffenen Beschäftigten informieren, bevor sie ein solches System am Arbeitsplatz einsetzen (Art. 26 Abs. 7).
Dies ist eine allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Wir stufen weder RAGSuite noch Ihren Einsatz ein; prüfen Sie den Zweck mit Ihrer Rechts- oder Datenschutzberatung.
Den Betriebsrat von Anfang an einbinden.
Ein KI-Assistent für Mitarbeiterfragen berührt Rechte des Betriebsrats: Über die Planung ist er nach § 90 BetrVG zu unterrichten, und sobald Chatverläufe einzelnen Personen zugeordnet werden können, greift die Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Drei Punkte machen das Gespräch einfacher:
Früh informieren
Nach § 90 BetrVG unterrichten Sie den Betriebsrat rechtzeitig über die Planung, nicht erst kurz vor dem Start.
Auswertung begrenzen
Legen Sie fest, ob Verläufe gespeichert werden und wer sie sieht. Das sind zentrale Punkte der Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG.
Eine Betriebsvereinbarung zu KI regelt Zweck, Daten, Auswertung und Speicherdauer.
KI und Betriebsrat →Betrieb im eigenen Netz, für Beschäftigtendaten.
Fragen an einen HR-Assistenten verraten oft etwas über die Person, die fragt. Deshalb empfehlen wir für HR den Betrieb auf Ihren eigenen Servern: Dokumente, Suchindex und Verläufe bleiben dort, mit lokalem Sprach- und Embedding-Modell verlässt keine Anfrage Ihr Netz.
Für allgemeine Inhalte ohne Personenbezug, etwa Karriereseiten oder öffentliche Benefits, können Sie auch die RAGSuite Engine nutzen, betrieben in einem Rechenzentrum in Deutschland.
FastAPIPostgreSQLChromaDBOllamaCommunity Edition kostenlos, Enterprise mit Rollen und vollständigem Audit-Log auf Anfrage.
Lokale KI für Unternehmen →Für Inhalte ohne Personenbezug: betrieben in Deutschland, ohne eigene Server.
RAGSuite Engine →Was Sie vor dem Start klären.
Haken Sie ab, was Sie schon geklärt haben. Nichts wird gespeichert.
Fragen zu KI im Personalwesen.
Wofür eignet sich KI im Personalwesen?
Vor allem für Wissensfragen: Urlaub, Arbeitszeit, Reisekosten, Betriebsvereinbarungen und Onboarding. Die Antworten kommen aus Ihren Richtlinien und nennen die Quelle. Das entlastet das HR-Postfach, ohne über Menschen zu entscheiden.
Ist KI im Personalwesen nach der KI-Verordnung hochriskant?
Das hängt vom Zweck ab. Anhang III nennt KI-Systeme für Auswahl, Beförderung, Kündigung, Aufgabenzuweisung nach Verhalten oder persönlichen Merkmalen sowie Leistungs- und Verhaltensbewertung. Für diese Systeme gelten die Hochrisiko-Pflichten ab 2. Dezember 2027. Ein Assistent für Fragen zu Richtlinien ist dort nicht als Zweck genannt; prüfen Sie Ihren konkreten Einsatz. Dies ist keine Rechtsberatung.
Kann RAGSuite Bewerbungen auswerten?
Dafür ist RAGSuite nicht gedacht. RAGSuite beantwortet Fragen aus Dokumenten. Auswahl, Bewertung und Entscheidungen über Beschäftigte oder Bewerbende bleiben bei Menschen.
Muss der Betriebsrat zustimmen?
Kann ein System Verhalten oder Leistung von Beschäftigten auswerten, etwa über gespeicherte Chatverläufe mit Namen, hat der Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG ein Mitbestimmungsrecht. Informieren Sie ihn früh und regeln Sie Speicherung und Auswertung in einer Betriebsvereinbarung.
Was kostet KI für das Personalwesen?
Die Community Edition ist kostenlos; Sie betreiben sie auf eigenen Servern. Enterprise mit Rollen, vollständigem Audit-Log und Support gibt es zu einem festen Preis nach Vereinbarung. Die RAGSuite Engine gibt es ab 39 € im Monat bei jährlicher Zahlung, zzgl. MwSt.
Antworten für Ihre Mitarbeitenden, Daten im eigenen Haus.
Wir zeigen Ihnen RAGSuite mit Richtlinien wie Ihren und gehen Betriebsrat und Datenschutz mit Ihnen durch.