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KI-Kennzeichnung: der passende Hinweis für Chatbot, Text und Bild.

Drei Fragen, ein fertiger Hinweistext: Der Generator erstellt KI-Hinweise für Chatbots, KI-Texte, KI-Bilder, Werbung und Ihre Website, auf Deutsch und Englisch. Dazu erfahren Sie, ob Art. 50 der KI-Verordnung eine Kennzeichnung verlangt und wo der Hinweis stehen sollte.

KI-KennzeichnungFrage 1 von 3
EinsatzWas möchten Sie kennzeichnen?
Nichts wird gespeichert
Ihr Hinweis

Ihr KI-Hinweis zum Kopieren.

Beantworten Sie die drei Fragen oben. Hier erscheinen dann Ihre Hinweistexte auf Deutsch und Englisch, die Einordnung nach Art. 50 und wo der Hinweis stehen sollte.

Einfach erklärt

Was heißt KI-Kennzeichnung, und wann ist sie Pflicht?

KI-Kennzeichnung macht sichtbar, dass ein Inhalt oder ein Gesprächspartner von einer KI stammt. Seit 2. August 2026 ist sie in bestimmten Fällen Pflicht: Art. 50 der KI-Verordnung regelt vier Auslöser, unabhängig von der Risikoklasse und auch für Open-Source-Systeme.

Die Tabelle zeigt, wer was kennzeichnen muss. Außerhalb dieser Fälle ist ein Hinweis freiwillig, aber oft sinnvoll, weil er Vertrauen schafft.

FallPflicht nach Art. 50Wer
KI spricht mit Menschen (Chatbot, Sprachassistent, KI-Agent)Hinweis spätestens beim ersten Kontakt, außer offensichtlich (Abs. 1)Anbieter
KI erzeugt Text, Bild, Audio oder VideoMaschinenlesbare Markierung (Abs. 2)Anbieter
Emotionserkennung, biometrische KategorisierungBetroffene informieren (Abs. 3)Betreiber
DeepfakesOffenlegen, dass künstlich erzeugt (Abs. 4)Betreiber
KI-Texte zu öffentlichen ThemenOffenlegen, außer bei redaktioneller Prüfung und Verantwortung (Abs. 4)Betreiber

Quelle: Art. 50 Verordnung (EU) 2024/1689; Leitlinien der EU-Kommission zu den Transparenzpflichten vom 20. Juli 2026. Für generative Systeme, die vor dem 2. August 2026 auf den Markt kamen, gilt die Markierungspflicht nach Abs. 2 ab 2. Dezember 2026.

KI-Kennzeichnungspflicht nach Art. 50 →

Was nicht reicht

Drei Hinweise, die laut Leitlinien nicht genügen.

Nur in den AGB

Ein Hinweis, den im Gespräch niemand sieht, ist kein Hinweis.

Nur ein Wasserzeichen

Eine maschinenlesbare Markierung ersetzt nicht den Hinweis an den Menschen.

Nur „Assistent“

Das Wort allein sagt niemandem, dass es sich um eine KI handelt.

So gehen Sie vor

In vier Schritten zur sauberen KI-Kennzeichnung.

01

Einsätze sammeln

Wo setzen Sie KI ein: Chat, Texte, Bilder, Werbung? Eine Liste reicht.

02

Pflicht prüfen

Für jeden Einsatz mit diesem Generator prüfen, ob Art. 50 greift.

03

Hinweis einbauen

Den Text dort platzieren, wo Menschen der KI begegnen, nicht nur in AGB.

04

Regeln festhalten

Kennzeichnung in Ihrer KI-Richtlinie festlegen und das Team schulen.

KI-Richtlinie erstellen →KI-Hinweis im Chat-Widget →

FAQ

Fragen zur KI-Kennzeichnung.

Was bedeutet KI-Kennzeichnung?

KI-Kennzeichnung heißt, sichtbar zu machen, dass ein Inhalt oder ein Gesprächspartner von einer KI stammt, etwa mit einem Hinweis im Chatfenster, einer Bildunterschrift oder einem Satz unter einem Text.

Gibt es eine KI-Kennzeichnungspflicht?

Ja, seit 2. August 2026 nach Art. 50 der KI-Verordnung, aber nur in bestimmten Fällen: Chatbots und andere KI, die mit Menschen spricht, Deepfakes, KI-Texte zu Angelegenheiten von öffentlichem Interesse ohne redaktionelle Prüfung sowie Emotionserkennung. Generative KI-Systeme müssen ihre Ausgaben zusätzlich maschinenlesbar markieren.

Reicht ein Hinweis in den AGB?

Nein. Laut den Leitlinien der EU-Kommission vom 20. Juli 2026 genügt ein Hinweis in AGB, ein bloßes Wasserzeichen oder die vage Bezeichnung „Assistent“ nicht. Der Hinweis muss dort sichtbar sein, wo Menschen der KI begegnen.

Muss ich KI-Bilder kennzeichnen?

Bei Deepfakes ja: Zeigt ein Bild echte Personen, Orte oder Ereignisse täuschend echt, müssen Sie offenlegen, dass es künstlich erzeugt ist. Für andere KI-Bilder gibt es keine ausdrückliche Pflicht für Betreiber, ein Hinweis ist aber gute Praxis, und Plattformen verlangen ihn oft.

Was droht ohne Kennzeichnung?

Verstöße gegen Art. 50 können mit Bußgeldern bis 15 Mio. € oder 3 % des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden. Zuständig für die Marktüberwachung ist in Deutschland die Bundesnetzagentur.

Sind die Vorlagen rechtssicher?

Die Vorlagen sind ein Startpunkt nach dem Stand vom 30. Oktober 2026 und keine Rechtsberatung. Ob und wie Sie kennzeichnen müssen, hängt von Ihrem Einsatz und Ihrer Rolle ab; klären Sie das im Zweifel mit Ihrer Rechtsberatung.

Stefan Reinhardt
Stefan Reinhardt
Public Sector & Compliance

Ein Chatbot, der sich als KI zu erkennen gibt, mit Quelle bei jeder Antwort.

Stefan zeigt Ihnen, wie der KI-Hinweis im RAGSuite-Widget aussieht und wo Sie ihn anpassen.