KI-Kennzeichnung: der passende Hinweis für Chatbot, Text und Bild.
Drei Fragen, ein fertiger Hinweistext: Der Generator erstellt KI-Hinweise für Chatbots, KI-Texte, KI-Bilder, Werbung und Ihre Website, auf Deutsch und Englisch. Dazu erfahren Sie, ob Art. 50 der KI-Verordnung eine Kennzeichnung verlangt und wo der Hinweis stehen sollte.
Keine Rechtsberatung · Stand 30. Oktober 2026
Ihr KI-Hinweis zum Kopieren.
Beantworten Sie die drei Fragen oben. Hier erscheinen dann Ihre Hinweistexte auf Deutsch und Englisch, die Einordnung nach Art. 50 und wo der Hinweis stehen sollte.
KI-Kennzeichnungspflicht nach Art. 50 →KI-Führerschein-Test →
Was heißt KI-Kennzeichnung, und wann ist sie Pflicht?
KI-Kennzeichnung macht sichtbar, dass ein Inhalt oder ein Gesprächspartner von einer KI stammt. Seit 2. August 2026 ist sie in bestimmten Fällen Pflicht: Art. 50 der KI-Verordnung regelt vier Auslöser, unabhängig von der Risikoklasse und auch für Open-Source-Systeme.
Die Tabelle zeigt, wer was kennzeichnen muss. Außerhalb dieser Fälle ist ein Hinweis freiwillig, aber oft sinnvoll, weil er Vertrauen schafft.
| Fall | Pflicht nach Art. 50 | Wer |
|---|---|---|
| KI spricht mit Menschen (Chatbot, Sprachassistent, KI-Agent) | Hinweis spätestens beim ersten Kontakt, außer offensichtlich (Abs. 1) | Anbieter |
| KI erzeugt Text, Bild, Audio oder Video | Maschinenlesbare Markierung (Abs. 2) | Anbieter |
| Emotionserkennung, biometrische Kategorisierung | Betroffene informieren (Abs. 3) | Betreiber |
| Deepfakes | Offenlegen, dass künstlich erzeugt (Abs. 4) | Betreiber |
| KI-Texte zu öffentlichen Themen | Offenlegen, außer bei redaktioneller Prüfung und Verantwortung (Abs. 4) | Betreiber |
Quelle: Art. 50 Verordnung (EU) 2024/1689; Leitlinien der EU-Kommission zu den Transparenzpflichten vom 20. Juli 2026. Für generative Systeme, die vor dem 2. August 2026 auf den Markt kamen, gilt die Markierungspflicht nach Abs. 2 ab 2. Dezember 2026.
Drei Hinweise, die laut Leitlinien nicht genügen.
Nur in den AGB
Ein Hinweis, den im Gespräch niemand sieht, ist kein Hinweis.
Nur ein Wasserzeichen
Eine maschinenlesbare Markierung ersetzt nicht den Hinweis an den Menschen.
Nur „Assistent“
Das Wort allein sagt niemandem, dass es sich um eine KI handelt.
In vier Schritten zur sauberen KI-Kennzeichnung.
Einsätze sammeln
Wo setzen Sie KI ein: Chat, Texte, Bilder, Werbung? Eine Liste reicht.
Pflicht prüfen
Für jeden Einsatz mit diesem Generator prüfen, ob Art. 50 greift.
Hinweis einbauen
Den Text dort platzieren, wo Menschen der KI begegnen, nicht nur in AGB.
Regeln festhalten
Kennzeichnung in Ihrer KI-Richtlinie festlegen und das Team schulen.
Fragen zur KI-Kennzeichnung.
Was bedeutet KI-Kennzeichnung?
KI-Kennzeichnung heißt, sichtbar zu machen, dass ein Inhalt oder ein Gesprächspartner von einer KI stammt, etwa mit einem Hinweis im Chatfenster, einer Bildunterschrift oder einem Satz unter einem Text.
Gibt es eine KI-Kennzeichnungspflicht?
Ja, seit 2. August 2026 nach Art. 50 der KI-Verordnung, aber nur in bestimmten Fällen: Chatbots und andere KI, die mit Menschen spricht, Deepfakes, KI-Texte zu Angelegenheiten von öffentlichem Interesse ohne redaktionelle Prüfung sowie Emotionserkennung. Generative KI-Systeme müssen ihre Ausgaben zusätzlich maschinenlesbar markieren.
Reicht ein Hinweis in den AGB?
Nein. Laut den Leitlinien der EU-Kommission vom 20. Juli 2026 genügt ein Hinweis in AGB, ein bloßes Wasserzeichen oder die vage Bezeichnung „Assistent“ nicht. Der Hinweis muss dort sichtbar sein, wo Menschen der KI begegnen.
Muss ich KI-Bilder kennzeichnen?
Bei Deepfakes ja: Zeigt ein Bild echte Personen, Orte oder Ereignisse täuschend echt, müssen Sie offenlegen, dass es künstlich erzeugt ist. Für andere KI-Bilder gibt es keine ausdrückliche Pflicht für Betreiber, ein Hinweis ist aber gute Praxis, und Plattformen verlangen ihn oft.
Was droht ohne Kennzeichnung?
Verstöße gegen Art. 50 können mit Bußgeldern bis 15 Mio. € oder 3 % des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden. Zuständig für die Marktüberwachung ist in Deutschland die Bundesnetzagentur.
Sind die Vorlagen rechtssicher?
Die Vorlagen sind ein Startpunkt nach dem Stand vom 30. Oktober 2026 und keine Rechtsberatung. Ob und wie Sie kennzeichnen müssen, hängt von Ihrem Einsatz und Ihrer Rolle ab; klären Sie das im Zweifel mit Ihrer Rechtsberatung.
Ein Chatbot, der sich als KI zu erkennen gibt, mit Quelle bei jeder Antwort.
Stefan zeigt Ihnen, wie der KI-Hinweis im RAGSuite-Widget aussieht und wo Sie ihn anpassen.